Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist eine in Österreich anerkannte, wissenschaftlich fundierte Therapiemethode, welche sich ständig weiterentwickelt.

Sie verfolgt das Ziel seelische Leidenszustände zu bewältigen, welche nach ICD10 - Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten, als "krankheitswertig" eingestuft werden.

Manchmal hängen diese seelischen Leidenszustände auch mit körperlichen Symptomen und Beschwerden zusammen.

Verhaltenstherapeuten sehen das Verhalten des Patienten, seine Gedanken, Gefühle und sein Handeln  als zentralen Ansatzpunkt an.

Auch die Prinzipien menschlichen Lernens werden für problematische Entwicklungen innerhalb eines menschlichen Lebens verantwortlich gemacht.

Verhaltenstherapeuten gehen davon aus, dass aktuelle Umgebungsbedingungen wichtige Bestimmungselemente des menschlichen Verhaltens darstellen. Daher beabsichtigen die unterschiedlichen Therapieverfahren in erster Linie eine Erhöhung der Selbstkontrolle des Patienten sowie der Auf- und Ausbau seiner Ressourcen, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

 

 

Die Kognitive Therapie ist ein wichtiger Bestandteil dieser Therapieform. In der Kognitiven Verhaltenstherapie geht man davon aus, dass viele menschlichen Probleme von dysfunktionalen und nicht zielführenden Gedanken verursacht werden. Diese Gedanken beeinflussen die Emotionen und somit das menschliche Verhalten.

Ziel der kognitiven Therapie ist es, diese hinderlichen Denkmuster zu verändern, um damit eine Veränderung des Verhaltens und schließlich  der Emotionen zu bewirken.

Beispiele von Leidenszuständen bei denen Verhaltenstherapie eingesetzt werden kann:

  • Stimmungsschwankungen

  • Depressionen

  • Selbstmordgedanken

  • Ängste (z.B. soziale Ängste, spezielle Ängste  usw.)

  • Panikattacken

  • Zwängen (Zwangsgedanken und Zwangshandlungen)

  • psychosomatische Erkrankungen - also Krankheiten, für die Ärzte keine organische Ursache finden können

  • sexuelle Probleme

  • Schlafstörungen

  • Lebenskrisen und akute Belastungen

  • Verlust und Trauer

  • Familiäre und Partnerschaftliche Krisen usw.